Filmmusik Miniaturen

Stephan von Bothmer

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Kurzübersicht

Alle Titel komponiert von Stephan v. Bothmer. Musik eingespielt bzw. programmiert von Stephan v. Bothmer und Nikolaj Bartneck (Klarinette), Arnt Werner Bedke (Gitarre), Tobias Fuchs (Becken und Chimes), Oliver Schäfer (Pfeifen), Ensemble Abstrakt


TT 38:30 Min., Bestellnummer CD 10283, GTIN (EAN) 4260031182830, VÖ: PICAROmedia/ primTON 2003.

Stephan v. Bothmer: Filmmusik Miniaturen - CD10283

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  • Stephan v. Bothmer: Filmmusik Miniaturen - CD10283

Artikelbeschreibung:

Details

Inhalt

Going Underground 2003

  • Intro90"
  • Kohtalo
  • The Commuter
  • Romeo+Julia
  • Invasion of the Bodysnatchers
  • Wann fahren wir zur See?
  • WannSee2
  • Mores&Delores Elektro
  • Mores&Delores Piano
  • Insertion
  • What a Difference
  • ertippt.

Tränen, Sand und Sterne

  • Finale
  • Die Pilze singen
  • Warten worauf?
  • Good Moon
  • Nosferatu - Symphonie des Grauens
  • Das neue Babylon: Das Gericht
  • das laufende bild
  • Blind

Miniaturen
Im Gegensatz zu seinen Musiken zu den großen Stummfilm-Klassikern, wie METROPOLIS, BEN HUR oder DIE WEISSE HÖLLE VOM PIZ PALÜ, die alle beinahe 21/2 Stunden dauern, stellt v. Bothmer hier eine Sammlung kurzer und kürzester Filmmusiken vor: Miniaturen. Eine Auswahl von neuen Filmmusiken und frühen Stücken aus Stephans Studentenzeit. > GOING UNDERGROUND 2003, das weltweit erste U-Bahnfilmfestival, veranstaltet von Interfilm Berlin und dem Berliner Fenster, fand 2003 zum zweiten Mal statt. 14 Kurzfilme, ausgewählt aus 600 Einsendungen aus 40 Ländern traten auf den Info-Fernsehern in den U-Bahnen Berlins gegeneinander zum Wettbewerb an: beschränkt auf 90 Sekunden und stumm. Alle Filme wurden bei der Preisverleihung in der Urania Berlin von Stephan v. Bothmer live begleitet. Intro90’’ ist der „Opener“ des Festivals. Er greift die Herausforderung an den Regisseur, in 90 Sekunden fertigzuwerden, auf - aber auch das erhabene Gefühl eines einzigartigen Festivals. Kohtalo erzählt von Begebenheiten während einer U-Bahnfahrt. Hier, wie bei einigen weiteren Filmen, hat Stephan eine CD mit einfachen Rhythmen zum Film eingestartet, über die er dann improvisieren konnte. The Commuter Drei Elemente - eine fast meditative in sich ruhende Echo-Musik, ein scharfer Sound und Geräuschfetzen, die sich am Schluss zu einer U-Bahn vereinigen - geben der Musik etwas Aggressives. Im Film rasiert sich ein Pendler in aller Ruhe das Gesicht weg (to commute: ablösen, wechseln und pendeln). Romeo+Julia ist mit seinen 40 Sekunden eine echte Miniatur unter den Miniaturen. Der Film erzählt die bekannte Geschichte mit zwei animierten Pommes neu. Invasion of the Bodysnatchers In eine Stummfilmszene brechen Außerirdische ein. In der Musik ebenso wie im Film. Wann fahren wir zur See? Eine Musik voll Stille, Phantasie und Realität. Ein Mann begibt sich mit seinem Goldfisch auf eine Reise in die große Welt und fährt von Berlin nach Wannsee. WannSee2 ist eine Phantasie, vom gleichen Film inspiriert. Mores&Delores Elektro/Piano Zwei Musiken zu einem Film. Eine elektronische und eine mit Klavier. Es geht um Liebe und Eifersucht zwischen Steckern. Insertion Ein Mann im Krankenhaus wird von seiner Sauerstoffmaschine aufgefordert, Geld nachzuwerfen. Die Musik erinnert an eine Kinderspieluhr und bricht ab, wie vielleicht auch die Behandlung des Patienten ohne Geld. What a difference Eine Begegnung zweier Menschen in der U-Bahn und die Phantasien, die sie sich übereinander machen. ertippt., der Gewinner des Festivals, ist eine fantastische Mischung aus Spielfilm und Animation: Ein Schatten-Männchen entsteht auf dem Blatt Papier einer Autorin, die Schreibmaschine tippt. In ständiger Panik wird es von den hämmernden Typen gejagt. Als die Autorin innehält, wähnt sich das Männchen, der Gefahr entkommen zu sein und wird von dem „.“ erschlagen. > Tränen, Sand und Sterne Auf einem Planeten wohnt der Tränenmann. Jeden Abend singen große blaue Pilze so traurig, dass der Tränenmann eine Träne weint, die in den Sand fällt. Sie sickert in das Innere, wo die Sternenfrau in einer Tropfsteinhöhle lebt. Aus Blütenstaub und der Träne macht sie Sterne. Eines Tages gelangt der Tränenmann auf die untere Seite des Planeten und lernt die Sternenfrau kennen. In diesem liebevollen Märchenfilm hat alles seinen eigenen,
musikalischen Klang. Finale Am Schluss erkennt der Tränenmann, dass er die Sternenfrau nie haben kann und weint bitterlich. Endlich gibt es wieder Sterne. Diese einfache Musik ist leitmotivisch, alle Themen des Filmes werden verarbeitet. Haben Sie Weißt Du wie viel Sternlein stehen vernommen? Das ist die Melodie des Sternenputzers. Die Pilze singen Gleich geben die Pilze das erste Mal ihren traurigen Ton von sich. Warten worauf? Der Tränenmann geht unruhig wartend auf und ab. Demnächst wird er sich auf die ungewisse Reise begeben. Good Mood Ein Postbote pfeift sich ein Liedchen. Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens Ein kurzer Ausschnitt aus Stephans Musik zu Murnaus Stummfilm-Legende. Das Nosferatu-Thema erscheint in zwei Spielarten, dessen fallende Sekunde - Symbol für LiebesLeid - einen Hinweis auf die Entstehung des Vampirs gibt. Live-Mitschnitt mit Klavier und elektronischen Effekten. Das Neue Babylon Eine Ballade über die Pariser Kommune 1870/71. Die Musik löst sich im Laufe des Filmes immer mehr auf - bis sie am Schluss nur noch ein verzerrter Schrei ist. Die bizarre metallische Klanglandschaft wurde ausschließlich auf einem präparierten Flügel gespielt. Die Aufnahme ist ein Live-Mitschnitt der Open-Air-Aufführung in der Berliner Humboldt-Universität. Die Zwischentitel wurden von Marco Trochelmann und Julia Glasewald eingesprochen. das laufende bild Ein experimenteller Film von Xiaosung Wang ohne Handlung und ohne Figuren. Die Musik abstrahiert eigene Kompositionstechniken aus den Bildern und führt diese weiter. Blind Ein Film über ein blindes Mädchen, der leider nie gedreht wurde.

(Carmen Hammer)