Hommage à la Pologne

Gabriela Moyseowicz (Komposition)

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Gabriela Moyseowicz: Hommage à la Pologne für Violine solo, Klavier, Flöte, Klarinette und Streichquintett (2015)


Notendruck 27 Seiten, mit 1 Satz Stimmenauszügen, veröffentlicht 2015, primTON Thomas Hammer Musikverlag
ISMN: 979-0-50237-013-8, Best.-Nr.: pT-N-013


Stimmenauszüge können auch als weitere Sätze separat bestellt werden.

Gabriela Moyseowicz: Hommage à la Pologne - pT-N-013

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Artikelbeschreibung:

Details

Gabriela Moyseowicz: Hommage à la Pologne
für Violine solo, Klavier, Flöte, Klarinette und Streichquintett (2015)

Partitur 27 Seiten DIN A 4 mit 1 Satz Stimmenauszügen, Papierqualität: 90 g/qm Offset, Umschlag: 250 g/qm Chromocard, Rückendrahtheftung, Schwierigkeitsgrad 3=mittel, Aufführungsdauer ca. 10 Min., Notendruck veröffentlicht 01.11.2015, primTON Thomas Hammer Musikverlag, ISMN: 979-0-50237-013-8, Bestellnummer: pT-N-013

Stimmenauszüge können auch als weitere Sätze separat bestellt werden.

 

Meine „Hommage à la Pologne“ ist ein Stück, das ich meinem Heimatland widme. Sie ist entstanden als Auftragswerk für den polnischen Dirigenten Professor Szymon Kawalla. Die Musik hierfür habe ich ausnahmsweise tonal komponiert, und ich greife, wie es sich für eine Hommage auf mein Heimatland gehört, auf zwei Stücke zurück, die mich in besonderer Weise mit Polen verbinden: Das eine Stück ist ein Capriccio, welches ich 1968 komponiert und für das Gleiwitzer Musikschulorchester eingerichtet habe. Das „Kaprys“ habe ich im Auftrag des damaligen Dirigenten Henryk Wicherek des Schulorchesters komponiert. Die Komposition wurde am 26. Mai 1968 uraufgeführt. Das andere Stück ist ein Lemberger Lied, das ich noch aus meiner Kinderzeit kenne: Das Lied „Orlatko“, also Adlerchen, sang mir meine Mutter oft vor. Es entstand während der polnischen Kämpfe um Lwów (Lemberg), an denen sogar Kinder teilgenommen haben. Artur Oppman, ein polnischer Offizier deutscher Abstammung, dichtete die patriotischen Worte zur Musik von Otton Mieczysław Zukowski, der unter dem Pseudonym Enski veröffentlichte. Der ausdrucksvolle Gesang meiner Mutter klingt noch immer in mir nach und bildet Grundlage des Stückes, dessen Noten ich nie gesehen habe: „Mutter, du sollst nicht weinen“.
Ich freue mich sehr, dass die „Hommage“ am 21. November 2015 im Königlichen Theater Stanislawowski uraufgeführt worden ist, auf einer Veranstaltung, die selbst eine Hommage à la Pologne war, denn das Stück bildete den musikalischen Rahmen für die Festveranstaltung zu Ehren des 70-jährigen Bestehens der Vereinigung polnischer Schriftsteller in der Fremde (70-lecie powstania Związku Pisarzy Polskich na Obczyźnie) und wurde vom Publikum und der Kritik sehr freundlich aufgenommen.

Gabriela Moyseowicz