Wilde, Matthias

Matthias Wilde, Violoncello
Im Alter von sechs Jahren erhielt Matthias Wilde den ersten Unterricht am Violoncello. Mehrfach erhielt er Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ sowohl in solistischer als auch kammermusikalischer Formation. Als Solist konnte er früh die großen Werke der Violoncello-Literatur mit verschiedenen Orchestern an Konzertstätten wie dem Gewandhaus zu Leipzig oder dem Anhaltischen Theater Dessau aufführen.
Von 2000 bis 2006 war er Schüler bei Matthias Moosdorf, dem Cellisten des renommierten Leipziger Streichquartetts. Den Deutschen Musikwettbewerb in Bonn konnte er im März 2006 gemeinsam mit seiner Klavierpartnerin als einer von zwei Finalisten abschließen. Im selben Jahr setzte er sein Studium bei Prof. Michael Sanderling in Frankfurt/Main fort. Nach dem Abschluss des Diploms wurde er 2008 in die Solistenklasse bei Prof. Sanderling aufgenommen, die er 2010 mit dem Konzertexamen abschloss. Seit der Spielzeit 2007/2008 ist er als Solocellist am Anhaltischen Theater Dessau tätig. Aus der Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten erwuchsen prägende Erfahrungen. Meisterkurse bei Persönlichkeiten wie Josef Schwab, Martin Ostertag, Rohan de Saram, Johannes Moser u.a. vervollständigten seine musikalische Ausbildung.
Ein gewichtiger Teil seiner musikalischen Studien ist der Kammermusik gewidmet. Im Duo wie im Klaviertrio führten ihn neben erfolgreichen Kammermusikwettbewerben im In- und Ausland Konzertverpflichtungen nach ganz Deutschland, ins europäische Ausland und nach Asien. Gemeinsam mit der Pianistin Olga Gollej ist er Gründer und künstlerischer Leiter des internationalen Kammermusikfestivals „Anhaltische Kammermusiktage“.

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